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Straits Times Index (STI) Analyse: Politikrisiko trifft Singapur

Brandon LeeJan 21, 2026, 18:39 UTCUpdated Feb 1, 2026, 22:24 UTC3 min read
Graustufenfoto Wall St. symbolisiert Politikrisiko, das Singapurs STI beeinflusst.

Der Straits Times Index (STI) erlebte einen vorsichtigen Abverkauf, da die globale Politikunsicherheit und Handelsrisiken eine Neubewertung der Risikoprämien an den asiatischen Märkten erzwangen.

Der Straits Times Index (STI) durchlief am 21. Januar 2026 eine volatile Sitzung, da Marktteilnehmer die potenziellen Risiken politischer Ereignisse aggressiv neu bewerteten und den singapurischen Leitindex inmitten eines breiteren globalen Risk-Off-Regimes in Richtung wichtiger psychologischer Unterstützungsniveaus drängten.

Marktübersicht: STI navigiert durch Politikunsicherheit

Während des Übergangs vom asiatischen Börsenschluss zur Londoner Eröffnung zeigte der STI Anzeichen struktureller Ermüdung und eröffnete bei 4.817,02. Der Index schwankte in einer Spanne von 4.808,93–4.842,45 und pendelte sich schließlich bei etwa 4.828,00 ein, was einem leichten Rückgang von 0,14% entspricht. Diese Kursentwicklung spiegelt einen Markt wider, der weniger auf mikrofondamentale Daten achtet, sondern sich stärker auf das übergeordnete Makroregime konzentriert, das durch die Volatilität der Handelspolitik und geopolitische Spannungen gekennzeichnet ist.

Zusammenfassung der Sitzung

  • Asiatischer Schluss zur Londoner Eröffnung: Eine vorsichtige Übergabe führte zu erhöhten Risikoprämien, wobei Liquiditätsanbieter eine höhere Vergütung für das Halten von duranationssensitiven Vermögenswerten verlangten.
  • Londoner Vormittag: Die europäischen Märkte bestätigten die Risk-Off-Stimmung und ließen Erholungen in zyklischen Sektoren und High-Beta-Komponenten verblassen.
  • New Yorker Vormittag: Die US-Liquidität bestätigte das vorherrschende Regime, wobei Verlängerungs- vs. Verblassungsstrategien durch Verschiebungen der langlaufenden Renditen bestimmt wurden.

Index-Durchblick: Banken und REITs unter Druck

Der STI-Abverkauf entsprach am deutlichsten Singapurs Bankensektor und Real Estate Investment Trusts (REITs). Diese Sektoren reagieren weiterhin sehr empfindlich auf anhaltend hohe Langfristrenditen und regionale Handelsströme. Im aktuellen schlagzeilengetriebenen Umfeld priorisieren Investoren Preisdisziplin vor Überzeugungsjagden und behandeln Indizes als Ausdruck des Diskontsatzes statt als fundamentale Körbe.

Technische Niveaus und Marktstruktur

Die technische Landschaft für den STI ist derzeit durch einen Kampf um die Kontrolle um den Bereich 4.820-4.830 definiert:

  • Unterstützung: 4.808,93 (Intraday-Tief), gefolgt vom kritischen psychologischen Drehpunkt 4.820.
  • Widerstand: 4.842,45 (Intraday-Hoch) und der Bereich um 4.830.
  • Regime-Indikator: Ein anhaltender Handel über 4.830 deutet auf eine potenzielle Volatilitätskompression hin, während ein Durchbruch unter 4.820 die Risiken von Abwärtsbewegungen aufrechterhält.

Szenarioanalyse

Basisszenario (65 % Wahrscheinlichkeit)

Der Index bleibt in einem Bereich erhöhter Unsicherheit. Ohne weitere geopolitische Eskalation wird der STI wahrscheinlich eine Mean Reversion um den aktuellen Wertbereich erleben, wobei Erholungen bei Widerstand verblassen, da die Schlagzeilenempfindlichkeit hoch bleibt.

Fortsetzung des Risk-Off (17 % Wahrscheinlichkeit)

Eine erneute Rhetorik im Handelsstreit oder ein Anstieg der globalen Renditen könnte eine Fortsetzung unter die Tagestiefs von 4.808,93 auslösen und möglicherweise 4.788,93 testen, da systematischer Verkauf einsetzt.


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