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Economic Indicators

Woche voraus: Zentralbanken, PMIs & US-Arbeitsplätze - Makro-Volatilität

Anna KowalskiFeb 1, 2026, 13:40 UTC4 min read
Global financial data charts and central bank buildings representing macro economic volatility

Eine ereignisreiche Woche für die globalen Märkte mit kritischen US-Arbeitsmarktdaten, zahlreichen Zentralbank-Sitzungen und globalen PMI-Updates.

Die erste volle Februarwoche 2026 verspricht eine informationsreiche Phase für die Makro-Preise zu werden und dient als kritischer Wendepunkt für Zinswartungen und Risikostimmung. Die Marktkalender signalisieren eine Reihe von geldpolitischen Sitzungen und erstklassige US-Arbeitsmarktdaten, zusammen mit PMIs und Inflationsupdates aus verschiedenen Regionen. In diesem Umfeld liegt der strategische Fokus nicht auf einem einzigen Datenpunkt, sondern auf der Abfolge der Veröffentlichungen: Frühwöchige Aktivitätsindikatoren werden den Ton angeben, während Arbeitsmarkt- und Politik-Ergebnisse darüber entscheiden, ob Zinsen und Risiko-Assets ihre aktuellen Trends fortsetzen oder eine starke Mean-Reversion erfahren.

Die drei kritischen Makro-Fragen

Im Verlauf dieses intensiven Datenzyklus sucht der Markt Klarheit in drei spezifischen Bereichen. Erstens fragen sich Anleger, ob die globale Aktivität sich geordnet abkühlt. Die bevorstehenden PMIs für Produktion und Dienstleistungen werden die Narrative der frühen Woche prägen. Der Schlüsselfaktor für den aktuellen DXY-Preis ist, ob eine Verlangsamung nachfragegetrieben ist, was den Disinflationstrend stützen würde, oder angebotsgetrieben, was neue inflationäre Drücke erzeugen und den DXY-Chart live auf höheren Niveaus unterstützen könnte.

Zweitens: Ist der Inflationsfortschritt wirklich intakt? Während die Inflation im Euroraum kürzlich den Meilenstein von 1,9% erreicht hat, halten die Hartnäckigkeit der Dienstleistungspreise und die Lohndynamik die „letzte Meile“ Herausforderung für die Europäische Zentralbank relevant. Jegliche positiven Überraschungen bei den Dienstleistungsdaten können die kurzfristigen Zinsen schnell neu bewerten, was sich auf den DXY Live-Chart auswirkt, da sich der relative Politikpfad zwischen den USA und Europa verschiebt.

US-Arbeitsmarktdaten: Der Volatilitätsanker

Die US-Arbeitsmarktdaten bleiben der primäre Volatilitätsanker, da sie den erwarteten Kurs der Federal Reserve-Politik direkt beeinflussen. Marktprognosen deuten darauf hin, dass der Arbeitsmarktbericht für Januar ein bescheidenes Lohnwachstum von etwa 70.000 erwarten lässt, wobei die Arbeitslosenquote um 4,4% schwanken wird. Für diejenigen, die die DXY-Realtime-Bewegungen verfolgen, liegt die Bedeutung dieses Berichts oft in den Details jenseits der Schlagzeilenzahl.

Finanzanalysten werden sich stark auf Benchmark-Revisionen und aktualisierte saisonale Anpassungsfaktoren konzentrieren. Revisionen können genauso wichtig sein wie der ursprüngliche Wert, insbesondere wenn der zugrunde liegende Trend nach unten neu geschätzt wird. In einem straffen Politikregime würde eine signifikante Abwärtsverschiebung des Arbeitstrends den DXY Live-Kurs unter Druck setzen, da der Markt eine aggressivere Lockerung einpreist.

Kommunikation der Zentralbankpolitik

Jenseits der Daten beinhaltet die Woche einen bedeutenden Test der Politikkommunikation für die großen Zentralbanken. Der Fokus liegt nicht nur auf den Zinsentscheidungen, sondern darauf, ob offizielle Stellen einen schrittweisen Lockerungspfad bestätigen oder aufgrund anhaltender Dienstleistungskosten ein „Higher for longer“ betonen. Die Reaktionsfunktion des Marktes – was die Zentralbank sehen muss, um ihre Haltung zu ändern – wird die Richtung des Dollar Index live und der globalen Risikoprämien bestimmen.

Marktszenarien und Positionierung

Das Basisszenario, mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 %, deutet auf gemischte Ergebnisse ohne größeren Regimebruch hin, wodurch der Dollarindexpreis innerhalb der jüngsten Spannen bleibt. Eine „Risk-on“-Erweiterung (20 % Wahrscheinlichkeit) würde jedoch eintreten, wenn die Disinflation anhält, während die Aktivität stabil bleibt, was wahrscheinlich zu einer Rallye am vorderen Ende und einem Schub für Aktien führen würde. Umgekehrt könnte eine „Risk-off“-Umkehr (20 % Wahrscheinlichkeit), ausgelöst durch hartnäckige Inflation oder eine starke Arbeitsmarktlage, eine hawkische Neubewertung erzwingen, die dem Dollarindex-Chart starke Unterstützung bietet, während die Aktienmärkte schwanken.

Letztendlich ist dies eine klassische Makro-Sequenzierungswoche. Behandeln Sie die PMIs als Aufbau und die US-Arbeitsmarktdaten sowie die Zentralbankbotschaften als entscheidende Katalysatoren für die globalen Zinsen. Diese Abfolge wird die Trajektorie des Dollar Index Live-Charts und die Volatilitätsniveaus des Dollar Index Realtime für den Rest des Quartals definieren.


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