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Spanien: Inflation im Dez. bei 3,0%, Kernpreise hartnäckig

Matthew WhiteJan 24, 2026, 14:53 UTCUpdated Feb 1, 2026, 22:24 UTC3 min read
Schwarzer Flachbildschirm-Monitor zeigt Spaniens Inflationsdaten für Dezember 3,0%

Spanische EU-harmonisierte Inflation im Dezember auf 3,0 % abgekühlt, angetrieben durch fallende Kraftstoffpreise. Die stabile Kerninflation deutet jedoch auf anhaltenden Preisdruck hin.

Spaniens Inflationsprofil für Dezember 2026 weist weiterhin auf einen allmählichen Disinflationstrend hin, wobei die harmonisierte EU-Inflation auf 3,0 % nachließ. Während niedrigere Energiekosten eine dringend benötigte Entlastung für die Gesamtzahl brachten, unterstreicht ein hartnäckiger Kernwert die Herausforderungen, mit denen die Europäische Zentralbank (EZB) konfrontiert ist, da die inländischen Preisdrücke fest verankert bleiben.

Spaniens Inflationszahlen: Die Dezember-Analyse

Die neuesten Daten aus Spanien spiegeln eine komplexe interne Dynamik wider, in der volatile Komponenten abkühlen, aber wesentliche Dienstleistungen und Güter ihren Wert halten. Die Gesamtzahlen zeigen eine klare Moderation, doch die Details erfordern aus politischer Sicht eine vorsichtigere Interpretation.

  • EU-Harmonisierte Inflation: Sank auf 3,0 % im Jahresvergleich, von 3,2 % im November.
  • Nationaler VPI: Reduzierte sich auf 2,9 % im Jahresvergleich, vom vorherigen Wert von 3,0 %.
  • Kerninflation: Blieb unverändert bei 2,6 % im Jahresvergleich, was auf eine anhaltende zugrunde liegende Nachfrage hindeutet.
  • Lebensmittel & Alkoholfreie Getränke: Stieg auf 3,0 %, ein Anstieg um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat.

Treiber der Disinflation: Kraftstoff vs. Lebensmittel

Der Haupttreiber für die Abschwächung der Gesamtinflation war der Energiesektor, insbesondere niedrigere Kraftstoffpreise. Die durch Kraftstoff bedingte Disinflation ist jedoch bekanntermaßen volatil und anfällig für schnelle Umkehrungen aufgrund von geopolitischen und lieferkettenbedingten Verschiebungen. Umgekehrt erinnert der Anstieg der Lebensmittelinflation eindringlich daran, dass der Weg zum Ziel selten linear verläuft.

Für Trader ist die Stabilität der Kerninflation bei 2,6 % das wichtigere Signal. Sie deutet darauf hin, dass der inländische Preisdruck trotz der sich verlangsamenden Gesamtrate nicht schlimmer wird, aber auch nicht schnell nachlässt. Dies schafft ein „hartnäckiges“ Umfeld, das kurzfristig aggressive dovish Verschiebungen verhindern könnte.

Transmissions-Mapping und Marktauswirkungen

Im aktuellen Makroumfeld ist der schnellste Kanal von Inflationsdaten in die Vermögenspreise die vorderen Laufzeiten. Da die Kerninflationsrate unverändert bleibt, widerlegt dies die Annahme einer unmittelbar bevorstehenden, aggressiven Lockerung. Typischerweise reagieren die Renditen am kurzen Ende zuerst auf solche Veröffentlichungen, wobei der Euro (EUR) und Aktienindizes wie der IBEX 35 mit Verzögerung reagieren.

Wenn sich die Aktivitätsdaten verbessern, die Preisgestaltung aber nur allmählich abkühlt, interpretieren die Märkte das Ergebnis oft als Bestätigung einer „sanften Landung“. Die EZB bleibt jedoch sensibel für die Dienstleistungsinflation und Lohnwachstumsproxis, die die nächsten wichtigen Indikatoren sein werden, um Abweichungen von den breiteren Aggregaten der Eurozone zu erkennen.

Strategische Aussichten für 2026

Die praktische Schlussfolgerung für das Risikomanagement besteht darin, anfängliche Marktreaktionen eher als Information denn als absolute Wahrheit zu behandeln. Hochwertige Handelschancen ergeben sich oft nach dem ersten Impuls – wenn der Markt seine Erwartungen neu bewertet und anschließend auf Niveaus zurückkehrt, die mit dem breiteren langfristigen Trend übereinstimmen. Wie in unserer Eurozone Flash PMI-Analyse hervorgehoben, verstärken sich die Preisdrücke auf dem gesamten Kontinent, auch wenn das Wachstum stagniert, was einen Tauziehen für die Gemeinschaftswährung সৃষ্টিত.

Wichtige Faktoren, die als Nächstes zu beobachten sind

  1. Kerndivergenz: Wie sich Spaniens Kerntrend im Vergleich zu den breiteren Euro-Gebietsaggregaten entwickelt.
  2. Energieschwankungen: Ob Öl- und Gaspreise niedrig genug bleiben, um die Gesamtwerte im Bereich von 2 %–3 % zu halten.
  3. Lohnwachstum: Stellvertreter für die interne Dienstleistungsinflation, die die EZB vorsichtig halten könnte.

Weiterführende Lektüre: Frankreich Flash PMI-Analyse und Deutschland Wachstumstrends.


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