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EUR/CAD Analyse: 1.6032 Pivot getestet – Politikrisiken treiben FX

Giovanni BrunoJan 20, 2026, 21:35 UTCUpdated Feb 1, 2026, 22:24 UTC3 min read
EUR/CAD Münze testet Pivot 1.6032, spiegelt Politikrisiko im Devisenmarkt

EUR/CAD steht unter Abwärtsdruck, da handelspolitische Unsicherheit und Risikoabsicherung die New Yorker Sitzung dominieren und das psychologisch wichtige Unterstützungsniveau von 1.6000 testen.

Das Währungspaar EUR/CAD sah sich während der Sitzung vom 20. Januar einem deutlichen Verkaufsdruck ausgesetzt und schloss nahe 1.6002, da handelspolitische Unsicherheiten und eine Verschiebung hin zu einer Preisgestaltung mit „Politikrisiko“ das Paar belasteten. Trotz eines Anstiegs der US-Staatsanleiherenditen konzentrierte sich der breitere Markt weiterhin auf defensive Positionierungen und Risikoabsicherungen, was dem Kanadischen Dollar auch inmitten einer schwächeren globalen Aktienperformance Widerstandsfähigkeit verlieh.

Makrotreiber und Marktstimmung

Das Hauptthema des Tages war die ungleichmäßige Risikostimmung nach der Rückkehr aus den US-Feiertagen. Während höhere Renditen traditionell den USD-Anteil stützen, wird die aktuelle Volatilität eher durch schlagzeilengetriebene Risikoabsicherungen als durch reine Zinsdifferenzen übertragen. Dieses Umfeld begünstigte die Nachfrage nach sicheren Häfen wie dem Schweizer Franken und dem Japanischen Yen, während Hochbeta- und rohstoffgebundene Währungen wie der CAD moderate Unterstützung durch stabile Rohstoffkanäle fanden.

Sitzungsausblick: Von London nach New York

Im Laufe des Londoner Vormittags navigierte der Markt in einem vorsichtigen Risikoumfeld. Die Daten zum britischen Arbeitsmarkt fügten der Preisentwicklung der Bank of England Nuancen hinzu, obwohl viele Händler vor der Bareröffnung in den USA abwartend blieben. Mit der Rückkehr der New Yorker Marktteilnehmer verstärkte sich die Cross-Asset-Absicherungsaktivität. Die S&P 500 Futures handelten etwa 1,0 % niedriger, was eine defensive Haltung verstärkte, die jede signifikante Erholung des Euro gegenüber dem Loonie begrenzte.

Verwandte Lektüre: EUR/CAD Marktanalyse: Navigieren am 1.6532 Pivot inmitten des MLK Day

EUR/CAD Technische Analyse und Schlüsselindikatoren

Die heutige Preisentwicklung zeichnete einen klaren Intraday-Bereich von 1.5985–1.6107. Die Bewegung ist als eine Neupreisgestaltung des USD-Legs zu charakterisieren, wobei der CAD von einem relativen Ausgleich bei den Rohstoffpreisen profitiert. Das technische Bild deutet auf Schwierigkeiten beim psychologisch wichtigen Niveau von 1.6000 hin.

  • Widerstand: 1.6107 (Intraday-Hoch)
  • Pivot-Niveau: 1.6032
  • Unterstützung: 1.5985 (Intraday-Tief)

Bullen müssen den Pivot von 1.6032 zurückerobern und halten, um das Paar zu stabilisieren. Umgekehrt könnte ein nachhaltiger Bruch unter 1.5985 einen tieferen Rückgang in Richtung der Zone von 1.5955 signalisieren. Die Märkte bleiben äußerst sensibel gegenüber Handelsnachrichten, die als primärer Katalysator für Lückenrisiken bei den täglichen Übergaben dienen.

Verwandte Lektüre: EURAUD Marktanalyse: Navigieren am 1.8244 Pivot inmitten des MLK Day

Zinsübertragung und Zukunftsaussichten

Die kurzfristigen US-Zinsen blieben fest, wobei die 2-jährige Rendite bei etwa 3,946 % lag, während die 10-jährige Rendite auf 4,27 % anstieg. Typischerweise bietet eine straffere Zinskurve einen Boden für den USD, wirkt aber derzeit als Verstärker der Volatilität. Anleger beobachten die US-Wohnungsbaudiagnosen am Mittwoch – einschließlich Baugenehmigungen und Baubeginnen –, um die Stärke der Zinspolitikübertragung zu beurteilen.

Verwandte Lektüre: US-Baubeginne Vorschau: Verfolgung der Zinspolitikübertragung

Beobachtungsliste für Handelssetups

  1. Rallyes abschwächen: Suchen Sie nach Einstiegspunkten nahe 1.6058, wenn die Preisentwicklung eine Stagnation bestätigt, mit dem Ziel der Unterstützung bei 1.5985 und einem Stop-Loss bei 1.6125.
  2. Ausbruchsszenarien: Ein klares Halten unter 1.5985 bei einem erneuten Test könnte die Tür für eine gemessene Abwärtsbewegung öffnen, skaliert durch die vorherrschenden Volatilitätsniveaus.

Während wir uns auf die nächsten 24 Stunden zubewegen, sollten Händler strenge Invalidierungsniveaus priorisieren. Zwischen den Updates zur Handelspolitik und den EIA-Rohölbestandsdaten bleibt das Risiko für schlagzeilengetriebene Spikes erhöht.


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