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Nasdaq 100 Analyse: US100 fällt – Tarifrisikoprämie steigt

Joshua ClarkJan 20, 2026, 21:17 UTCUpdated Feb 1, 2026, 22:24 UTC3 min read
Wall St. Schild-Kulisse für Nasdaq 100 Analyse: US100 fällt wegen Tarifrisiko.

Der Nasdaq 100 steht unter Druck, da handelspolitische Spannungen und steigende Laufzeitprämien eine Risikoaversion bei globalen Technologiewerten auslösen.

Der Nasdaq 100 (US100) zeigte am 20. Januar einen Abwärtstrend, da Marktteilnehmer eine steigende Tarifrisikoprämie einpreisten, ausgelöst durch neue Handelsrhetorik und anziehende langfristige Renditen. Mit einem Rückgang von fast 1% bleibt der technologieintensive Referenzindex empfindlich gegenüber durativer Megacaps und KI-verbundenen Wachstumssektoren, da die Volatilitätsgebote durchweg bestehen bleiben.

Markttreiber: Zinsen und Retorsionsrisiken

Der primäre Katalysator für die heutige Neubewertung war ein doppelter Impuls aus anziehenden Zinsen und geopolitischen Spannungen. Während die Aktienkurse fielen, blieb das lange Ende der Zinskurve widerstandsfähig, was darauf hindeutet, dass Anleger nun eine höhere Laufzeitprämie verlangen. Diese „Glaubwürdigkeitsprämie“ wurde durch eine signifikante Nachfrage nach Edelmetallen als sicheren Hafen weiter verstärkt, die besser abschnitten, als die breitere Risikobereitschaft nachließ.

Das Risiko einer Eskalation der Handelspolitik rückte nach der Rhetorik im Zusammenhang mit dem Grönland-Streit in den Mittelpunkt. Diese Entwicklung erweiterte die Bandbreite der potenziellen Ergebnisse für den Welthandel und erhöhte die Risikoprämien sowohl an den US- als auch an den europäischen Aktienmärkten. Für einen tieferen Einblick, wie sich diese politischen Veränderungen auf breitere Indizes auswirken, siehe unsere Nasdaq 100 Analyse: US100 fällt aufgrund der Politik-Risikoprämie aus der gestrigen Sitzung.

Sitzungsaufschlüsselung: Vom London Open bis zum NY-Morgen

  • Europäische Übergabe: Die Londoner Eröffnung zeigte eine schnelle Ausweitung der Risikoprämien, wobei Hoch-Duration-Exposure den Rückgang anführte.
  • NY Cash Open: Die New Yorker Eröffnung um 09:30 Uhr bestätigte das bärische Regime, da die implizite Volatilität weiterhin gefragt blieb und Intraday-Erholungen konsequent begrenzt wurden.
  • Cross-Asset-Übertragung: Da die US-10-Jahres-Renditen um 4,288% pendelten, erlebten Wachstumsanlagen eine signifikante Neubewertung, die sich am deutlichsten im Bereich der Megacap-Technologie widerspiegelte.

Taktische Niveaus und Kursentwicklung

Die Mikrostruktur des US100 war während der gesamten Sitzung stark flussorientiert. Frühe Verkäufe etablierten ein Tagestief von 25.097,50, und nachfolgende Versuche, höher gelegene Bereiche zurückzuerobern, stießen auf Verkaufsdruck. Dieses Verhalten stimmt mit einem Markt überein, der für politische Tail-Risiken zahlt, anstatt auf spezifische Wirtschaftsdaten zu reagieren.

Wichtige Niveaus zu beobachten

  • Kerneunterstützung: 25.097,50 (Tagestief) und 25.000 (Psychologischer Pivot).
  • Unmittelbarer Widerstand: 25.250 (Regimemarker) und 25.436,00 (Tageshoch).

Ein nachhaltiger Anstieg über 25.250 würde eine Komprimierung der Volatilität suggestieren, während ein Bruch unter die Marke von 25.000 die Links-Tail-Risiken und weitere Liquidierungen wahrscheinlich im Spiel halten würde. Händler sollten auch die zugehörige Kursentwicklung im S&P 500 beobachten, um eine breitere Marktansteckung zu beurteilen.

Szenarien und Handelsausblick

Unser Basisfall (63% Wahrscheinlichkeit) deutet darauf hin, dass die Risikoprämien erhöht bleiben werden, wodurch die Preisfindung in einem Bereich bleibt, solange die durch Zölle verursachte Unsicherheit ohne neue Eskalation anhält. In diesem Szenario erwarten wir eine mittlere Reversion um den Wert, wobei Kursanstiege bei etablierten Widerstandsniveaus verblassen.

Umgekehrt könnte eine Fortsetzung der Risikoaversion (17% Wahrscheinlichkeit) durch erneute Hinweise auf Vergeltungsmaßnahmen oder einen weiteren Anstieg der Langfristrenditen ausgelöst werden, was das Momentum möglicherweise über das Niveau von 25.097,50 treiben könnte. Wer die Auswirkungen dieser Makroverschiebungen auf andere wichtige Indizes verfolgt, sollte unsere Analyse zur DAX fällt, da die Tarifrisikoprämie deutsche Aktien trifft überprüfen.


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