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USD/HKD: Peg-Stabilität in Asien trotz US-Zinspolitik

Joshua ClarkJan 20, 2026, 21:40 UTCUpdated Feb 1, 2026, 22:24 UTC3 min read
USD/HKD Stabilität: Hong Kong Dollar Geldscheine.

USD/HKD bleibt in einer engen Spanne verankert, da die Hongkonger Peg-Mechanismen die globale Handelspolitikunsicherheit und steigende US-Zinsen ausgleichen.

Das USD/HKD-Paar zeigte sich während der Dienstagssitzung bemerkenswert stabil, wobei lokale Politikanker und Peg-Mechanismen die Währung effektiv vor einer breiteren Volatilität, wie sie bei G10-Paaren beobachtet wurde, abschirmten. Während die Unsicherheit in der globalen Handelspolitik den Greenback unter Druck setzte, handelte das Paar in einem engen Bereich, da die Marktteilnehmer höhere US-Staatsanleiherenditen gegen eine vorsichtige Risikoaversion abwogen.

Makro-Treiber und Marktstimmung

Die primäre Erzählung für die Sitzung vom 20. Januar konzentrierte sich auf die Preisgestaltung des „politischen Risikos“. Trotz eines Anstiegs der US-Renditen – mit der 2-jährigen US-Staatsanleihe bei rund 3,946 % und der 10-jährigen bei 4,27 % – gelang es dem US-Dollar nicht, eine umfassende Dynamik zu entwickeln. Stattdessen verstärkten die Bewegungen an den Rentenmärkten die Volatilität und trieben die Nachfrage nach traditionellen Risikoabsicherungen an.

Wichtige Entwicklungen der Sitzung

  • Asien & London: Der Handel begann mit einer vorsichtigen Tendenz, wobei der USD gegenüber sicheren Häfen wie dem CHF und JPY angeboten wurde. Britische Arbeitsmarktdaten verkomplizierten zusätzlich die Cross-Currency-Landschaft und beeinflussten Sterling-bezogene Paare.
  • New York Eröffnung: Mit der Wiedereröffnung der US-Cash-Märkte nach dem MLK-Feiertag verstärkten sich die Absicherungsaktivitäten. Die Equity-Schwäche (S&P 500 Futures fielen um ca. 1,0 %) verstärkte die defensive Positionierung über den gesamten FX-Komplex hinweg.

USD/HKD Technische Analyse und Schlüssel Niveaus

USD/HKD schloss die Sitzung bei 7.7983 und stieg leicht von einem Eröffnungskurs von 7.7964. Die Bewegung ist als eine Neupreisgestaltung der USD-Komponente charakterisiert, wobei relative Zinsdifferenzen im Vergleich zur übergreifenden Risikonarrative eine zweitrangige Rolle spielen.

Definierte Preisniveaus

  • Unmittelbarer Widerstand: 7.7990 (Intraday-Hoch)
  • Pivot-/Mittelwert: 7.7979
  • Unterstützung: 7.7965 (Intraday-Tief)
  • Psychologische Barriere: 7.8000

Technisch gesehen bleibt das Niveau von 7.7965 die primäre Unterstützung für die Bullen. Ein Anstieg über die Widerstandsmarke von 7.7990 wäre erforderlich, um eine nachhaltige Verschiebung der Dynamik in Richtung des oberen Endes der Konvertibilitätszone des Pegs zu signalisieren.

Zinsen und Cross-Asset-Übertragung

Die Divergenz zwischen steigenden Renditen und einem schwächeren USD unterstreicht, dass die Märkte derzeit das Risikomanagement über Carry-Trades stellen. Die 10-jährige Bund-Rendite bei 2,768 % und die JGB 10-jährigen Renditen bei 2,163 % deuten darauf hin, dass globale Kapitalströme Liquidität und Sicherheit anstelle von High-Beta-Assets anstreben. Dieses Umfeld begünstigt typischerweise den Schweizer Franken als bevorzugte politische Risikoabsicherung.

Ausblick: Was zu beachten ist

Marktteilnehmer sollten in den nächsten 24 Stunden mehrere wichtige Katalysatoren beobachten, die das aktuelle Bandbreitenregime durchbrechen könnten:

  1. US-Immobiliendaten: Die Daten zu Baugenehmigungen und Baubeginnen am Mittwoch werden einen neuen Einblick in die Politikübertragung geben.
  2. Handelspolitische Schlagzeilen: Jegliche Updates bezüglich Zöllen oder internationalen Handelsabkommen bleiben das dominierende Gap-Risiko für Asien-verbundene Paare.
  3. Aktienströme: Eine anhaltende Schwäche des S&P 500 könnte die defensive Währungsrotation weiter verstärken.

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