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EUR/JPY Analyse: JPY-Volatilität trifft auf steigende globale Renditen

Daniel MartinJan 20, 2026, 21:36 UTCUpdated Feb 1, 2026, 22:24 UTC3 min read
EUR/JPY: Goldmünze symbolisiert JPY-Volatilität vs. steigende globale Renditen

Der EUR/JPY steigt in Richtung 186,64, da höhere globale Renditen auf politisch bedingte Risikoabsicherungen und eine Neubewertung des USD treffen.

Das EUR/JPY-Paar erlebte während der Sitzung vom 20. Januar eine erhebliche bidirektionale Volatilität, da eine Bewegung bei den globalen Nominalrenditen mit intensiven politisch bedingten Risikoabsicherungen nach der Rückkehr aus dem US-Feiertag kollidierte. Während die Renditen von US-Staatsanleihen höher stiegen – die 10-jährige Anleihe erreichte etwa 4,27 % – blieb der japanische Yen empfindlich gegenüber Safe-Haven-Strömen, da handelspolitische Unsicherheit die allgemeine Risikobereitschaft belastete.

Markttreiber: Politikrisiko vs. Zinsdifferenzen

Das primäre Thema des Tages war die Divergenz zwischen festen Zinserwartungen und schlagzeilengetriebener Volatilität. Während ein „reines Zinsumfeld“ normalerweise den US-Dollar stützt, wurde der USD im aktuellen Klima durch handelspolitische Unsicherheit unter Druck gesetzt. Dies ermöglichte dem Euro, gegenüber dem Greenback und dem Yen zuzulegen, wodurch der EUR/JPY von einem Eröffnungskurs von 184,11 auf einen Schlusskurs um 185,39 stieg.

Sitzungsübersicht

  • Asien & London Vormittag: Die Märkte zeigten sich in Europa vorsichtig. Anfängliche USD-Verkäufe waren am deutlichsten bei den Kernpaaren wie EUR und GBP zu sehen, während die Nachfrage nach sicheren Häfen in den Yen und den Schweizer Franken sickerte.
  • NY Eröffnung: Als die US-Spotmärkte nach dem MLK Day wieder öffneten, intensivierte sich die marktübergreifende Absicherung. Die Aktienkursschwäche (mit S&P 500-Futures um ca. 1,0 % gesunken) verstärkte eine defensive Haltung im FX-Komplex.

Technische Analyse: EUR/JPY Schlüsselwerte

Die heutige Kursentwicklung etablierte eine breite Intraday-Spanne zwischen 183,20 und 186,64. Die Bewegung wird derzeit als USD-Neubewertung interpretiert, wobei relative Renditen als sekundärer Filter und nicht als primärer Impulsgeber wirken.

Unterstützung und Widerstand

  • Unmittelbarer Widerstand: 186,64 (Intraday-Hoch). Ein nachhaltiger Bruch über diesem Niveau deutet auf ein weiteres Aufwärtspotenzial in Richtung 187,50 hin.
  • Technische Unterstützung: 183,20 (Intraday-Tief). Dies markiert einen kritischen Abwärts-Wendepunkt.
  • Pivot-Niveau: 185,07. Händler beobachten den psychologischen Wert von 185,00 als Barometer für die kurzfristige Neigung.

Für weiteren Kontext, wie globale Renditen Yen-Kreuzungen beeinflussen, siehe unsere CAD/JPY Analyse: JPY-Volatilität trifft auf steigende globale Renditen oder prüfen Sie die AUD/JPY Marktanmerkung.

Übergreifende Vermögenstransmission

Die Festigung der kurzfristigen US-Zinsen (2Y nahe 3,946 %) führte nicht zum traditionellen Auftrieb für USD/JPY, was darauf hindeutet, dass Anleger dem Risikomanagement gegenüber Carry Spreads Priorität einräumen. Im europäischen Raum deuten die deutschen 10-jährigen Renditen (~2,768 %) darauf hin, dass der Euro trotz der breiteren „Risk-off“-Stimmung an den Aktienmärkten, die in Indizes wie dem DAX zu sehen ist, widerstandsfähig bleibt.

Ausblick: Was ist zu beobachten?

Die Marktteilnehmer sollten die für Mittwoch angesetzten Daten zu den US-Hausdaten und den anhängigen Hausverkäufen genau beobachten, da diese einen Überblick über die Politikübertragung geben werden. Allerdings bleiben handelspolitische Schlagzeilen das dominierende „Gap-Risiko“, das technische Niveaus jederzeit stören könnte.


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